Haus des Geistes
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Fühlen


Nicht die Empfindung ist das Gefühl
und doch sind beide stark verwandt
wie Schwestern in der Seele.
 
Empfindung zeigt die Sinneswelt,
so wie die Seele sie erlebt.
Gefühle zeigen unser Selbst.
 
Sinneswahmehmung wird in der Seele Empfindung.
Selbstwahmehmung erscheint als Gefühl
und zeigt unsere Sym- und Antipathie.
 
So wie der Verstand die Gedanken verwaltet,
so unser Gemüt das Gefühl.
Und beide geleiten das Wollen zur Tat.
 
Ob unsere Gedanken und Taten angemessen sind,
zeigt uns die Selbstwahrnehmung im Gefühl
als Spannung zwischen Denken und Handeln,
zwischen dem, was man vorstellt und dem, was man will.
 
Nicht die Empfindung ist schon das Gefühl
Denn in ihr erleben wir nur der Sinne Schein
Im Gefühl aber spüren wir das eigene Selbst.
 
Wie unser Selbst zu den Dingen sich stellt
Erscheint uns in Sym- und Antipathie
Und lenkt den Willen unserer Taten.
 
Sympathisch erscheint, was zu uns paßt,
was uns fördert und den Taten Gelingen verspricht,
was uns anerkennt, wertschätzt und würdigt.
 
Antipathisch ist oft auch die Wahrheit,
die uns bloßstellt und Schwächen aufdeckt.
Auch das Fremde, das Neue und Kühne.
 
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